Umweltbewusst und Nachhaltig

Aus Verantwortung für das Heute und die Zukunft

Bei allem, was wir tun, stellen wir die Zufriedenheit unserer Kunden in den Focus. Drüber hinaus liegt uns auch der Schutz der Umwelt und des Klimas sehr am Herzen.

Bei jedem einzelnen Bauprojekten ist es uns wichtig, nicht nur die energetischen und ökologischen Anforderungen des Gesetzgebers zu erfüllen, sondern auch möglichst ressourcenschonend zu arbeiten.

Bei den Produkten, die wir anbieten und verbauen, spielt der Nachhaltigkeitsgedanke eine große Rolle.

Wir sind uns der Verantwortung, die wir jetzt und für zukünftige Generationen tragen, rundum bewusst. Deshalb bieten wir Ihnen für Ihr Bauprojekt gerne auch ein professionelles Entsorgungskonzept an.

Auszug aus SZ

Um einen Eindruck davon zu bekommen, wie weit Ambitionen und Wirklichkeit in der Klimapolitik auseinanderklaffen, braucht es eigentlich keinen umfassenden Bericht der Vereinten Nationen mehr. Ein Blick in die Wetterberichte der vergangenen Monate liefert da schon einen guten Indikator: Von Januar bis September war es an 86 Tagen im globalen Durchschnitt mehr als 1,5 Grad wärmer als zu vorindustriellen Zeiten.

Um den Klimawandel zu bremsen, wäre es am wichtigsten, sich möglichst schnell von fossilen Energieträgern wie Kohle, Erdöl und Erdgas zu verabschieden. Laut Internationaler Energieagentur dürfte zum Erreichen des 1,5-Grad-Ziels keinerlei fossile Infrastruktur mehr hinzukommen. Auch die bestehenden Förderkapazitäten sind ein Problem: Würden alle derzeit erschlossenen Öl- und Gasfelder sowie Kohleminen komplett ausgebeutet, würde das mehr als drei Mal so viel CO₂ freisetzen, wie es das Budget für 1,5 Grad hergibt.
Deutschland ist zwar kein Energieexporteur, könnte aber dennoch einiges beitragen, meint Niklas Höhne – als Beispiel nennt er die Einführung eines Tempolimits, einen höheren CO₂-Preis oder die Auszahlung eines Klimagelds, welches klimafreundliches Handeln finanziell belohnen würde. Dafür müsse man „die Parteipolitik hinten anstellen und gemeinsam ein Sondervermögen für Klimaschutz beschließen“, sagt Höhne. „Auch in Deutschland gibt es eine riesige Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit.“ de des Jahrhunderts sollte es möglichst nicht wärmer werden, auf jeden Fall sollte die Erwärmung unter zwei Grad bleiben. Wie steht es momentan um diese Ziele? Ein aktueller Bericht des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (Unep), der „Emissions Gap Report“, gibt darauf Antworten.

Für den aktuellen Grad der Erwärmung wird meist die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts als Vergleichsperiode herangezogen. Gemessen daran hat sich die Luft an der Erdoberfläche im globalen Mittel bereits um mehr als 1,1 Grad erwärmt. Diesen Wert nennt der jüngste Bericht des Weltklimarats von 2021. Betrachtet man allein die vergangenen zwölf Monate, beträgt die Abweichung schon rund 1,2 Grad. Diese Zahlen beziehen sich auf die gesamte Erde, umfassen also auch die Temperaturen oberhalb der Meere. An Land verläuft die Erderwärmung aber etwa doppelt so schnell wie in den Ozeanen. So ist es in Deutschland bereits mehr als zwei Grad wärmer geworden, verglichen mit der Zeit am Ende des 19. Jahrhunderts.

Diese Marken beziehen sich auf langfristige jährliche Mittelwerte – liegen einzelne Tage oder Monate darüber, heißt das also noch nicht, dass die Klimaziele abgeschrieben werden müssen. Dennoch läuft die Zeit zu ihrer Erreichung ab, wie der „Emissions Gap Report“ deutlich macht.

Wenn man optimistisch annimmt, dass alle langfristigen Klimaversprechen eingehalten werden, würde sich die Welt bis 2100 um etwa zwei Grad erwärmen. So will Deutschland bis 2045 klimaneutral sein, die USA fünf Jahre später, China im Jahr 2060. Wie diese „Netto-Null-Ziele“ erreicht werden sollen, bleibt häufig jedoch im Ungefähren.

Legt man allein die im Rahmen des Pariser Vertrags abgegebenen nationalen Klimaziele zugrunde, würde sich die Welt bis 2100 um 2,5 Grad erwärmen. Das ist jedoch mit Vorsicht zu betrachten, denn viele Reduktionen knüpfen die Staaten an Bedingungen – etwa dass die Maßnahmen bezahlbar bleiben und andere Länder auch mitmachen.

Lässt man diese Was-wäre-wenn-Ziele außen vor, dürfte die Erwärmung bis Ende des Jahrhunderts eher in der Größenordnung von 2,9 bis drei Grad liegen.

Um das 1,5-Grad-Ziel noch zu erreichen, müssten die Anstrengungen also deutlich gesteigert werden. Dafür müssten die Emissionen schon im Jahr 2030 um rund 42 Prozent niedriger liegen als heute. Um die Erderwärmung langfristig auf 2 Grad zu begrenzen, wäre bis Ende des Jahrzehnts eine Reduktion um 28 Prozent erforderlich, bei anschließend weiter fallenden Emissionen.
Bislang bewegen sich die Kohlendioxid-Emissionen jedoch in die falsche Richtung: Im Jahr 2022 erreichten sie einen Spitzenwert von mehr als 40 Milliarden Tonnen.

86 Prozent der CO₂-Emissionen gehen auf fossile Energieträger zurück. Hinzu kommen etwa Emissionen, die aufgrund des Verlusts von Wäldern frei werden. Auch die Emissionen anderer Treibhausgase wie Methan, Stickoxiden und Lachgas steigen derzeit rasant, heißt es im Unep-Bericht. Für dieses Jahr wird erneut mit einem Rekordausstoß an Treibhausgasen gerechnet.

Kurz gesagt: Nicht ambitioniert genug. „Es klafft eine riesige Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit“, sagt Niklas Höhne, Geschäftsführer des NewClimate Institute und Mitautor des Unep-Berichts. Viele Staaten hätten zwar langfristige Ziele, würden davon aber kurzfristig zu wenig umsetzen. „Mit einer solchen Klimapolitik ist das 1,5-Grad-Ziel nicht zu halten“, warnt Höhne.

Im Vergleich zum letzten „Emissions Gap Report“ vor einem Jahr hat sich wenig getan: Nur neun Staaten haben seitdem aktualisierte Klimaziele vorgelegt. Diese würden zusammengenommen die Emissionen aber nur um gut 100 Millionen Tonnen reduzieren, das ist weniger als ein halbes Prozent der globalen Emissionen.

Eine entscheidende Bedeutung bei der Reduktion der Treibhausgase kommt den wirtschaftlich führenden G20-Staaten zu, die derzeit drei Viertel der globalen Emissionen verantworten. Während die reichsten zehn Prozent der Weltbevölkerung rund die Hälfte der Emissionen verursachen, kommt die ärmere Hälfte der Welt gerade auf einen Ausstoß von zwölf Prozent.

„Ein Lichtblick ist die Solarenergie“, sagt Niklas Höhne. Sie sei enorm schnell ausgebaut worden, und dieser Trend setze sich fort. Auch Elektroautos würden sich schneller verbreiten als lange vorhergesagt. Diese beiden Bereiche sieht Höhne auf 1,5-Grad-Kurs.

Der Unep-Bericht hebt außerdem den Einfluss des Pariser Klimavertrags auf die prognostizierten Emissionen hervor. Vor dem Abschluss des Abkommens sei damit gerechnet worden, dass die Emissionen bis 2030 um 16 Prozent steigen. Jetzt liegt der prognostizierte Anstieg noch bei drei Prozent. Aber es ist eben immer noch ein Anstieg.

Um den Klimawandel zu bremsen, wäre es am wichtigsten, sich möglichst schnell von fossilen Energieträgern wie Kohle, Erdöl und Erdgas zu verabschieden. Laut Internationaler Energieagentur dürfte zum Erreichen des 1,5-Grad-Ziels keinerlei fossile Infrastruktur mehr hinzukommen. Auch die bestehenden Förderkapazitäten sind ein Problem: Würden alle derzeit erschlossenen Öl- und Gasfelder sowie Kohleminen komplett ausgebeutet, würde das mehr als drei Mal so viel CO₂ freisetzen, wie es das Budget für 1,5 Grad hergibt.

Deutschland ist zwar kein Energieexporteur, könnte aber dennoch einiges beitragen, meint Niklas Höhne – als Beispiel nennt er die Einführung eines Tempolimits, einen höheren CO₂-Preis oder die Auszahlung eines Klimagelds, welches klimafreundliches Handeln finanziell belohnen würde. Dafür müsse man „die Parteipolitik hinten anstellen und gemeinsam ein Sondervermögen für Klimaschutz beschließen“, sagt Höhne. „Auch in Deutschland gibt es eine riesige Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit.“